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26 Kommentare
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Katrin Stephan, Dr. med
2. Februar 2013 von 10:55 am (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Ich soll zur also zur Besinnung kommen um einer Zerstörung des Volkspark Katzenbusch durch einen Kletterpark zuzustimmen. Ich bin bei vollem Verstand und werde meine Meinung nicht ändern.
Ich finde den Termin am Freitagmorgen, wo alle Bürger die diesen Unsinn mit finanzieren sollen arbeiten müssen unfair. Diese Mehrheiten die dadurch geschaffen wurden sind so gewollt und nicht repräsentativ. Auf allen anderen Veranstaltungen, die bisher diesbezüglich stattgefunden haben, wurden mehrheitlich ganz andere Meinungen geäußert.
Ich bin auch nicht völlig gegen einen Kletterpark, aber eben nicht in diesem Naherholungspark mitten im Stadtgebiet, der den Bürgern zur Erholung dienen soll und nicht auswärtigen Touristen, die Lärm und Müll mitbringen werden.
Wenn ein Kletterpark unbedingt gewollt wird, dann gibt es andere Plätze, die dafür geeignet sind wie zum Beispiel die alten Zechengelände oder Waldgebiete an der Autobahn wo ohnehin genug Lärm ist.
Der Katzenbusch dient den Bürgern von Herten als Erholungsgebiet und wird von Spaziergängern und Joggern ausreichend genutzt.
Dies soll jetzt wieder einer kommerziellen Einrichtung geopfert werden gegen den Willen der Mehrheit die hier wohnt.
Katrin Stephan
Joachim Peters
2. Februar 2013 von 10:53 am (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Es ist nicht zu glauben. Sitzt der Herr Lindner bald auf einer seiner Betonwolken und träumt von blauen Türmen, Maulwurfshügeln oder Hybikes und anderem Unsinn für den der Steuerzahler aufkommen muß. Aber jetzt wird er noch oberdreist, indem der zum 3. Mal diesen Kletterpark aus der Schublade holt, obwohl selbst eigene Parteigenossen ihm ausdrücklich und mehrheitlich ihren Unmut über die Zerstörung dieses Erholungsparks für die Bürger von Herten kundgetan haben. Glaubt er, dass er in Herten wie ein Fürst nach Gutdünken regieren kann ???
Jetzt versucht er uns durch einen schnellen Ratsbeschluss durch die Hintertür zu überlisten.
Es ist wirklich eine Unverschämtheit. Wir als Anwohner werden uns wehren, das ist keine Drohung sondern ein Versprechen.
jj
16. September 2012 von 6:31 am (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
„ Kletterpark-Angebot ist hier bei uns inzwischen groß genug”
— Von: Rainer Meyer, Recklinghausen, per E-Mail an die H.A. v. 15.Sept.2012
— Betr.: Kletterpark im Katzenbusch
Ein neuer Klettergarten im Katzenbusch ist meines Erachtens unnötig. Es gibt doch fast ein Überangebot an Klettergärten hier bei uns, zum Beispiel in Duisburg, Oberhausen, Dortmund, Wetter und Velbert-Langenberg. Demnächst noch einen weiteren in Haltern, wie in der HA stand. Vegetation findet man unter den verschiedenen Parcours in den Klettergärten kaum noch. Kreuz und quer ist alles plattgetreten. Kleintiere wie Igel, Hasen sieht man keine mehr. Auch die Vogelwelt wird durch die Kletterei vertrieben. Für alle, die gerne Klettern, ist das Angebot bei uns inzwischen groß genug.
Manfred Schwirske
3. August 2012 von 3:03 pm (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Von: mms [mailto:schwirske@versanet.de]
Gesendet: Freitag, 3. August 2012 00:05
An: v.lindner@herten.de
Cc: Joachim Jürgens
Betreff: Verlaufen im Kletterwald-Dickicht
Lieber Genosse Lindner,
Vieles ist nicht falsch, siehe WAZ, aber letztlich nicht entscheidend.
Das Projekt MUSS (eigentlich) an einem anderen Faktum scheitern: am Nutzungskonflikt zwischen Jungen und Alten, zwischen Erholung und Sport, zwischen Kommerz und Gemeinwohl.
Es gibt eine klare und schroffe Unverträglichkeit zwischen den beiden Nutzungsansprüchen, die ein entweder-oder vorgibt. Denn Kletterer verdrängen Spaziergänger und Menschen, die Ruhe suchen.
Die Interessen letzterer sind legitim und schutzwürdig. Doch sie werden, da nichtkommerziell, praktisch nicht vertreten.
Dabei liegt die Lösung auf der Hand: Planung an anderer Stelle. Zumal es viele alternative Orte in Herten fuer eine Kletteranlage gibt, realisierbar notfalls mit einem anderen Unternehmen.
Eine Frage der Sensibilität und der Fairness.
MFG Manfred Schwirske
J.Jürgens, für die FDP-Fraktion Herten
3. August 2012 von 2:55 pm (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Betr. Kletterpark Katzenbusch in Verbindung mit § 23 GO NRW
Vorgang http://www.derwesten.de/staedte/unser-vest/neues-licht-im-kletterwald-dickicht-id6939868.html
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
mit Erstaunen stelle ich fest, dass nach der CDU-Veranstaltung zum Kletterpark Katzenbusch nun auch der SPD-Stadtverband seine eigene Veranstaltung durchzieht.
Festzuhalten bleibt, dass ein Stadtverband keinesfalls die Aufgaben der Verwaltung in Zusammenarbeit mit dem Rat ersetzen kann – auch wenn oft der Eindruck bei mir entsteht, dass der SPD = Verwaltung eine geordnete und auch konstruktive Politik ersetzt. Sie würden in Ihrer geliebten Zweitsprache möglicherweise den Zustand als:“ L’État, c’est moi!“ bezeichnen.
Eindeutig jedoch ist hier die Rechtslage: Sehen Sie sich einmal im Zusammenhang den § 23 GO NRW – Landesrecht Nordrhein-Westfalen, Unterrichtung der Einwohner, an. Allein schon die Tatsache, dass vom Investor ein fertiges Konzept – datiert vom 24. 06. 11 – dem AStU am 14.07.2011 – also keine drei Wochen danach – vorgestellt wurde, zeigt nicht nur mir, wie ernst Ihre Verwaltung den – auch gesetzlichen – Pflichten nachkommt.
Hierunter leidet zwangsläufig die konstruktive Zusammenarbeit Politik-Verwaltung, wobei ich hier Ihre Partei nur als Teil des Systems sehe.
Wie ernst sollen wir Sie als Vertreter der Bürger eigentlich nehmen, wenn Sie einerseits die sogenannten Mitmachstadt propagandieren und Kritiker im Regen stehen lassen. Hier mutiert die Mitmachstadt zu einem schalen Lippenbekenntnis, das nicht nur in dieser Angelegenheit den tatsächlichen Zustand widerspiegelt.
Zu einem Dialog sehe ich auch keine Veranlassung mehr, da ich hier überzeugt bin, dass solche Veranstaltungen mehr als Alibifunktion dienen und höchstens Ihr Gewissen beruhigen.
Ich kann Ihnen versichern, dass wir uns auf die derzeitigen Gegebenheiten einstellen.
So verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Joachim Jürgens
Joachim Jürgens
17. Juli 2012 von 7:21 am (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Stellungnahme der FDP zum geplanten Kletterwald und hier im Besonderen der Leserbrief der „Jungen UNION“
Um eines vorab klarzustellen, die FDP ist im Grundsatz nicht gegen einen Kletterpark in Herten.
Da wir mittlerweile jedoch ausreichende Industrie-Brachflächen im Stadtgebiet Herten besitzen, würde nichts gegen eine Planung z.B. auf dem Ewaldgelände in direkter Anbindung zum Tourismuszentrum sprechen. Hier können die Kletter-Befürworter ja einmal ein wenig „googlen“, Beispiele von Kletteranlagen ohne den naturmäßigen Baumbestand zu nutzen gibt es reichlich und wurde auch auf http://www.unser-katzenbusch.de dokumentiert.
Erschreckend ist jedoch, mit welcher Arroganz die „Junge Union“ über berechtigte Sorgen von Bürgern hinweggeht. Zitat: „wir lehnen weitere Diskussionen mit Kritikern ab, die sich gegen die Zukunft unserer Stadt stellen.“ Wer bestimmt eigentlich was Zukunft in unserer Stadt ist. Die sogenannte CDU-Opposition mit ihrem Fraktionsvorsitzenden, der ja bekanntlich in enger Eintracht mit dem Baurat im wahrsten Sinn des Wortes oft sein Süppchen kocht?
Erschreckend auch die Unkenntnis des CDU-Schreibers, der hier versucht mit dem Argument der Gewerbesteuer die Bevölkerung auf ihre Seite zu ziehen. Wissen sie denn nicht, dass die Gewerbesteuer am Sitz des Unternehmens (also Frankfurt)fällig wird, ausgenommen die immensen Steueranteile der hier beschäftigten geringverdienenden 400,-€ Jobber? (s. s. http://unser-katzenbusch.de/?p=1 )
Aber, dass sich ja zum Glück nicht jeder durch fadenscheinige Gründe täuschen lässt, ist dem zeitgleich veröffentlichen Leserbrief der Frau Berns-Ruch zu entnehmen, der in der logischen Schlussfolgerung bemerkenswert die Sache auf den Punkt bringt.
Martina Ruhardt
16. Juli 2012 von 7:33 am (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Kletterpark im Katzenbusch – Verwaltung sieht nur noch “Detailfragen”
Jetzt also doch! Würde es nach dem Willen der CDU gehen, wäre der geplante Kletterpark im Hertener Katzenbusch schon bald Realität. Auch die Stadtverwaltung steht bereits „in den Startlöchern“ und sieht lediglich „Detailfragen“, die noch zu klären sind, so der Bericht in der HA. Für die Hertener Christdemokraten ist es laut eigener Aussage primär wichtig, dass auf die Stadt keine finanziellen Belastungen zukommen. Was aber ist mit den Belastungen für das Naherholungsgebiet Katzenbusch mit seinen alten Buchen? Was ist mit den Belastungen für die Anwohner in Herten-Süd? Was ist mit den Belastungen für Mensch und Natur durch den Bau von 70 Parkplätzen sowie vielen Tagestouristen?
Die Fraktion DIE LINKE fordert deshalb die Stadtverwaltung auf, alle Beteiligten in dieser Frage (Anwohner, NABU, Bürgerinitiative etc.) VOR dem Erstellen einer Verwaltungsvorlage im Herbst, in der die bereits heute veröffentlichte Verwaltungsmeinung zementiert werden soll, an der Projektplanung zu beteiligen (Stichwort: „Mitmachstadt“). Dieser Prozess ist ergebnisoffen durchzuführen und bestehende Vorbehalte müssen eine Berücksichtigung finden.
Wenn jetzt schon, wie zu lesen war, von einer Kletterpark-Einweihung im Herbst 2014 die Rede ist, dann scheint es so, als sei die Entscheidung bereits getroffen! Die Verwaltung wäre aber gut beraten, die berechtigten Sorgen und Ängste der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst zu nehmen. Am Beispiel Kletterpark im Katzenbusch wird man sehen, ob die Verwaltung es mit dem Credo der sog. Mitmachstadt ernst meint: Den Bürgerinnen und Bürgern sowie allen beteiligten Akteuren muss die Gelegenheit gegeben werden, ihre Argumente in der Diskussion mit der Verwaltung einbringen zu können. Diese müssen dann in einer Verwaltungsvorlage mit eingearbeitet werden. Anschließend, ganz am Ende des Prozesses, steht dann die politische Debatte und Entscheidung. Aber bitte genau in dieser Reihenfolge.
Katzenbusch
15. Juli 2012 von 7:52 pm (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Manfred Michael Schwirske says:
15. Juli 2012 at 7:44 pm (Edit)
Der Stumpfsinn alle pro-Vertreter ergibt sich daraus, dass diese den Sachverhalt nicht zur Kenntnis nehmen oder leugnen, dass gleichzeitig etwas genommen, zerstört, beeinträchtigt, behindert wird.
Was dazu führt, dass nicht einmal eine Abwägung vorgenommen wird, deren Fazit diese Zustimmung ist. Das wäre vielleicht akzeptabel.
Eine intensive Nutzung als Kletterpark konkurriert jedoch faktisch mit der traditionellen andersartigen, weniger intensiven Nutzung. Es gibt darum keine gegenseitige Verträglichkeit der Ansprüche. Auch wenn das Gegenteil behauptet wird.
Und insofern entstehen Gewinner und Verlierer, wenn es zur Realisierung kommt.
Die einseitige Thematisierung deckt darüber den Schleier der Nichtzurkenntnisnahme bzw. der Verdummung und verhindert so die Diskussion ueber Alternativstandorte. DAS ist das Unerträgliche des Streitfalles.
Karlheinz Kapteina
12. April 2012 von 3:17 pm (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Der Kazenbusch muß so wie wir kennen und genießen, bleiben.Einer der letzten
grünen Orte soll dem Kommerz geopfert werden.Rücksichtslos wird eine noch halbwegs intakte Waldfläche zweifelhaften Freizeitvergnügen preisgegben.Diese Bemühungen
sind , krankhafte Ausdrucksformen fehlender Sensibilität für die Natur.Niemals zu begreifen,das wir mit unserer Restökologie vorsichtigst umgehen müßen, sie für die
nachgeborenden zu erhalten und ausbauen müßen, kann man von den Betreibern dieses
wahnsins Vorhaben nicht erwarten. Das System” Mitmachstadt” wandert weiter,beinahe schon am” Ende” , zur Halbzeit der Legislaturperiode dem Versuch erliegend, ein weiteres leuchturmprojekt auf den “Konzern Stadt Herten” zu brechen.
Alle Leuchturmprojekte der letzten Zeit in” unserer Stadt Herten” sind einfach nur
gescheitert.Vergleiche unser kleines Herten bestenfalls eine Mittelstadt mit den großen
Metropolen Europas zu vergleichen, läst einmal mehr den Wirklichkeitsschaden dieser Verantwortlichen ahnen.In der” Aktuellen Stunde” im WDR am letzten Montag werden fadenscheinige Gründe zu Felde geführt, werden ältere Menschen gegen jüngerer Menschen mit ihre berechtigten unterschiedlichen Interessenlagen
gegeneinander ausgespielt.Das zum Thema Mitmachstadt.
Um all diese falschen Verhaltensformen der Mitmachendscheider zu stoppen, bedarf es aller Anstregungen, jeder ist mit seiner Tatkraft herzlich willkommen.
Marcus Gerling
1. Mai 2012 von 11:30 am (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Ich weiß eigentlich gar nicht, wo ich anfangen soll. Das der Text nahezu unleserlich ist – geschenkt! Das da lauter dummfug drinsteht – schon ärgerlicher. Wer so lächerliche Phrasen wie “dem Kommerz opfern”, “Wirklichkeitsschaden” und “Restökologie vorsichtigst umgehen” benutzt, gehört bestenfalls ausgelacht. Das ein linker solche Steinzeitformeln laut aufsagen muss gehört wohl zum Handwerk dazu.
Wer sich aber das hier genau durchliest, dem wird schnell klar, das da kein monströser Multikonzern die Natur vergewaltigen und ausbeuten will, sondern ein richtig gutes Konzept erstellt wurde, das sicher besser funktioniert als andere “Leutchturmprojekte”.
http://unser-katzenbusch.de/wp-content/uploads/2011/08/vorlage.pdf
Tatsächlich ärgerlich ist es, das lediglich 3 Festangestellte einem Heer von 35 Aushilfskräften gegenübersteht – 1€-Job, ich hör’ dir Trapsen; das die Besucherzahl mit 40.000 angegeben wird, was geradezu grotesk hoch ist. Glaubt jemand ernsthaft, das da täglich mehr als 150 Besucher sind?
Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, aber nicht das Konzept ist Mist, sondern die Grundzahlen und der Widerstand dagegen.
dks
11. April 2012 von 6:19 pm (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Ein Kletterpark den Herten nicht braucht…
Der Katzenbusch in Herten wurde 2000 mit Steuergeldern als Naherholungspark für die Bürger von Herten umgestaltet.
Er wird in seinem jetzigen natürlichen Zustand von vielen Anwohnern für Spaziergänge zum Ausführen der Hunde, zum Joggen und zum Walken genutzt.
Es finden sich hier alle Altersklassen und nicht etwa nur alte Menschen die die Vergangenheit erhalten wollen.
Das innerstädtische kleine Areal ist besonders am Wochenende schon stark frequentiert.
Der geplante Kletterpark stellt für die anwohnenden Bürger eine Belastung dar, da er den Katzenbusch in erster Linie für Touristen von außerhalb vermarkten würde.
Anfahrende Busse und PKWs führen zu einer Lärmbelästigung der Anwohner und zerstören den Erholungswert dieses Naturgebietes.
Die Planungen des Stadtbaurates sind völlig konträr zu den Interessen der anwohnenden Bürger und fördern Vermarktungsstrategien auswärtiger Investoren.
Es gibt genügend brachliegende Flächen im Bereich von Herten, die auf eine sinnvolle Nutzung warten.
Der Bereich um den ehemaligen blauen Turm bietet sich zum Beispiel an ebenso wie die Zechengelände. Hier bietet sich viel Raum für Investoren um etwas neues aufzubauen und nicht die letzten schönen Plätze in Herten zu zerstören.
Herr Lindner hat schon vielfach Steuergelder und Fördergelder in Projekte investiert , die sich nicht als besonders sinnvoll erwiesen haben.
Die „Maulwurfhügel“ im Schlosspark mit rostenden Zechen- Modellen zum Beispiel müssen auf Kosten der Steuerzahler erhalten werden und dienen mittlerweile eher als Kaninchenbau.
Ein Wasserstoffkompetenzzentrum hat sich als inkompetent erwiesen.
Wasserstoff-Hi-Bikes wurden mit Steuergeldern teuer eingekauft und liegen jetzt an unbekannter Stelle ungenutzt herum.
Alles was touristisch überhaupt in Herten interessant ist wurde von Privatleuten erreicht oder wie im Schlosspark vom Landschaftsverband erhalten.
Das alte Dorf in Westerholt wurde von den Eigentümern per Gerichtsverfahren gegen die Stadt Herten vor dem Abriss bewahrt ist jetzt ein touristischer Anziehungspunkt.
Man sollte doch endlich versuchen nicht ständig Politik gegen die Bürger der Stadt zu machen sondern deren Interessen berücksichtigen.
Es wurden bereits zahlreiche Unterschriften gegen den Kletterpark gesammelt.
Es haben Demonstrationen vor Ort stattgefunden.
Dies macht deutlich, dass die Natur im Katzenbusch den meisten Bürgern wichtiger ist als eine künstliche Attraktion wie ein Kletterpark, die einen Naherholungspark zerstört.
Es gibt bereits in der näheren Umgebung zahlreiche derartige Anlagen, die für interessierte Jugendliche kurzfristig zu erreichen sind, so dass eine Zerstörung dieses wertvollen Buchenwaldes in Herten völlig unnötig und kontraproduktiv ist.
Martina Ruhardt
21. August 2011 von 6:50 pm (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Hier zwei sehr lesenswerte Links zur aktuellen Errichtung eines Kletterparks dieses Investors in Gießen:
1. Arbeiten am Kletterwald nehmen sichtbare Ausmaße an – “Auflagen umsetzbar” vom 17.08.2011 – Gießen,
Link zum Bericht.. klick
2. RP überprüft Genehmigung für den Kletterwald vom 02.08.2011 – Gießen,
Link zum Bericht .. klick
Da müssen wir uns also keine Sorgen machen, wenn wir später hören, dass eventuell doch Bäume gefällt werden. Das Beispiel Gießen zeigt, dass alle Bäume, die bei der Umsetzung der Pläne störten, sowieso durch die Stadtverwaltung Gießen gefällt worden wären: „Wir haben 15 Fichten in der Windangriffsfläche aus dem Bestand herausgenommen, die die Stadt ohnehin in den nächsten drei Wochen hätte herausnehmen müssen,“ so heißt es … „Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt.“
Anm. Webmaster: hier beide Artikel als PDF
reinhard nickerl, kaiserstr.89 45699 herten
21. August 2011 von 7:39 am (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
sehr geehrter herr beste, sehr verehrte frau dr. stephan, man ist enttäuscht, von ihnen, dass sie bei der veranstaltung der spd – süd durch abwesenheit glänzten. wie wollen sie das ihren mitgliedern und freunden verständlich machen. nur die fraktionslose ratsfrau frau becker, sowie die ratsherren der ubp waren anwesend.
die cdu ist scheinbar noch in den ferien.
so ist es für die mehrheit im rathaus ein leichtes spiel, die sache kletterwald kurz und ohne widerstand durch zu boxen. nach den w0rten, des herrn baurates wird es uns steuerzahlern keinen cent kosten, es wird kein baum verschwinden – alles in bester “ordnung”. besonderst schön wird alles. eine neue einnahmequelle für die stadt und die die gastronomie ( die in herten hervoragend ist) und die hotels. sicherheit wird gross geschrieben, und es entstehen arbeitsplätze (es müssen alles spezialisten sein, die die besucher betreuen – auskunft vom kletterpark in recklinghausen-suderwich). in re-suderwich ist der kletterpark nur 3 stunden täglich zugänglich. das kletterabenteuer kostet pro person 20,00€ mindest teilnehmer zahl 20 personen.
so sieht in re-suderwich aus. der einzige der profit macht wird der investor sein, aber nur wenn seine anlage fuktioniert. sollte es widererwarten nicht so laufen wie es ist,
dann brauchen sie nur in die innenstadt zum herten-forum fahren, dann vielleicht die spd – fraktion munter. man könnten doch den kletterwald im schloßwald unterbringen, man brauchte doch beim kvr ruhr anfragen. die antwort können sie sich selbst stellen.
ich frage mich nur, warum sie dieser veranstaltung aus der ferne zu geschaut haben, vielleicht beantworten sie mir meine frage. vielen dank reinhard nickerl
erst stirbt der wald dann der mensch
Katzenbusch
21. August 2011 von 9:34 am (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Lieber Reinhard Nickerl, nicht sofort lospoltern..
Frau Dr. Stephan – die Sie sich ausgeguckt haben – befindet sich im Urlaub, Herbert Beste war anderweitig verhindert. Auf unserer TOP-Seite sagen wir ausdrücklich: “Hier soll der Bürger im Vordergrund stehen und nicht die Politik, da dieses wichtige Thema keinen Spielraum für Parteiprofilierung besitzen soll.”
Wir werden doch nicht der Truppe den Saal füllen, die erst offensichtlich vom Baurat in der politischen Findung “auf Linie” gebracht wurden, dann aufgrund der öffentlichen Diskussion nun sachte zurückrudert.
Warum hat die SPD – bestens Informiert – nicht hier die Öffentlichkeit im Vorfeld unterrichtet? Warum reagiert sie nun auf den öffentlichen Druck anstatt im Vorfeld zu agieren.
Sie sehen, alles hat seine zwei Seiten. Ich bedanke mich jedoch ausdrücklich für Ihren Beitrag und würde mich freuen, wenn Sie sich hier und auch zukünftig weiter beteiligen. Schauen sie auch mal in den WAZ-Artikel rein.
mfg. JJ
Herbert Beste
19. August 2011 von 8:38 pm (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Rolle rückwärts der Genossen Herten Mitte /Süd
Wie am Donnerstag, den 18.August 2011, in der Zeitung HA zu lesen war, haben sich der Vorstand des obigen SPD-Ortsvereins für den Kletterpark ausgesprochen.
Welch ein Gesinnungswandel! War doch noch vor wenigen Tagen zu lesen, dass der Ortsverein die Vernichtung des Katzenbusches kritisch sieht.
Aus dieser Tatsache ist zweierlei zu lernen:
1. Dieser Vorgang ist gelebte Unzuverlässigkeit der Mehrheitspartei,
2. Die Gehirnwäsche des Baurats hat scheinbar wieder einmal Spuren bei Teilen der Mehrheitspartei hinterlassen.
Bleiben wir aber bei den Argumenten.
Wenn der Kletterpark eingerichtet wird, ist das Wachstum der Bäume durch die Befestigungen nicht mehr gegeben, weil das Wachstum – von Blattaustrieb bis zum Laubabfall – vorrangig erfolgt.
Durch die Belegung des Waldbodens mit Brettern kann keine Assimilation des Waldbodens erfolgen –auch hierdurch wird ein früheres Absterben der Bäume erfolgen, weil die natürliche Zufuhr von Nährstoffen behindert wird.
Neben dem Vergrämungs- und Verschreckungseffekt für die Tier- und Pflanzenwelt erfährt die Landschaft eine völlige Veränderung durch eine untypische Nutzungsart.
Wir in Herten haben bereits mit ansehen müssen, wie in wenigen Jahren fünf Waldstücke durch die Verwaltung unter Zustimmung des Rates geopfert wurden.
Umso wichtiger ist der Erhalt des letzten größeren Waldstückes für die Gesundheit und die stille Erholung für die Bevölkerung.
Zum Schluss zwei Zitate, die uns nachdenklich machen sollten:
„Der Wald ist ja für Kinder ein Platz zum Staunen und Abenteuer erleben. Nicht wie auf einem Abenteuerspielplatz, der von Menschen organisiert ist, sondern wie Natur, in der sich auch Zufälle ergeben, wo man etwas sucht und manchmal auch findet.
Das besondere an der Natur ist ihr Reichtum und ihre Vielfalt.“
-Günter Grass
„Frieden findet man nur in den Wäldern.“
Michelangelo (1475 – 1564)
Herbert Beste
NABU Herten
Hans Hermanns, Dipl. Ing.
15. August 2011 von 5:30 pm (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Katzenbusch: Verschwendung von Steuergeldern
Die Herren Otta und Bugzel sind in Ihrem Leserbrief offensichtlich der Meinung, dass mit der Größe der Partei auch die intellektuelle Leistung steigt. Dem ist mitnichten so. Entgegen den Ausführungen der beiden Herren sind einige Dinge wesentlich, die weder in Vorlagen noch Diskussionen eine sinnvolle Entscheidung stützen. Es ist zum einen die nicht berücksichtigte ökologische Komponente, die nach unserem Dafürhalten in diesem konkreten Fall sehr gut vom BUND dargestellt und vertreten wird. Es stellt sich die Frage, ob der Katzenbusch in der bisherigen Form erhalten bleibt und somit welche Kosten-Nutzen-Relation dort gegeben ist.
Das Thema Kosten-Nutzen ist in den Diskussionen offensichtlich völlig untergegangen und scheint auch bei den Herren Otta und Bugzel keine Bedeutung zu haben. Arbeitsplätze 2, Aktivitäten eines Unternehmens, das im Wesentlichen von öffentlichen Mitteln lebt (Gafög), die Beschäftigung eines Beraters, der offensichtlich auch hier wie in Langenbochum tätig wird und hinsichtlich seines Vortrages mit Sicherheit in eigener Sache unter dem Gesichtspunkt einer Auftragsaquisition sprach.
Was völlig fehlt, sind die Fragen, welche Erträge letztlich eine solche Nutzung durch die die Baumhäuser und Kletterpark betreibenden Unternehmen an die Stadt gezahlt würden. Ungeklärt ist auch, welche Gegenleistung für eine Nutzung des Sanitärbereiches in den Sportanlagen geleistet würde, wenn dies überhaupt sinnvoll möglich ist. Ungeklärt ist auch, wie 40.000 Besucher, die erwartet werden, die dann bezogen auf einen Zeitraum von 6 oder 8 Monaten 5.000 – 7.000 Besucher pro Monat ausmachen, also im Durchschnitt (!) ca. 200 pro Tag durch welche Infrastruktur gestützt werden. Hierzu gehören Verwaltung des Kletterparks, Ausbau Parkplätze, Versorgungseinrichtungen etc. Dass sind die Selbstläufer, bei denen Schritt eins auch den zweiten Schritt (zu zahlen durch die Stadt) erfordert.
Wir sind der Meinung, dass wir ausreichend Projekte in Unkenntnis weiterer Folgen angeschoben haben und damit erhebliche Personalkosten und Fremdleistungen innerhalb der Stadt Herten verursacht haben, die letztlich kein Ergebnis brachten. Erinnert ist nur an die angedachte Verglasung des Förderturmes, das Restaurant im Förderturm, an den Zechenbaron, an Herrn Hutley mit dem Herten Forum und an den Blauen Turm (das Dilemma kommt), der bereits 2010 Wasserstoff produzieren sollte. Die Herrn Otta und Bugzel (Großpartei SPD) mögen sich Gedanken machen, ob es sinnvoll ist, auch mit durchdachten Projekten eine Kommune mit etwa 500 Mitarbeitern ausreichend aber ineffizient zu beschäftigen, es sei denn, das „Schaulaufen“ der Führungsregie mit parteipolitischer Effizienz zu Lasten der Stadtkasse ist gewollt.
Ergebnis 2 Vollzeitkräfte beschäftigen ansonsten 400 €-Jobs und Studenten, wo immer die Vollzeitkräfte dann im Winter sind und mit einer Infrastruktur, die wahrscheinlich für 4 – 6 Monate nicht genutzt wird, sollte man keine Zustimmung erteilen.
Sorgsamer Umgang mit Geld wäre hier angesagt und die Stadt muss nicht konzeptionelle Dinge vorbereiten und den entsprechenden Aufwand für Leistungen tätigen, die der Investor im Rahmen einer Studie, einer Wirtschaftlichkeitsberechnung etc. hätte vorlegen müssen. Abschließend noch die Feststellung, dass sicherlich die kleinen Parteien auch die Hinterzimmerpolitik (Sinneswaqndel der CDU) nicht teilen. Jede Sache hat ihren Preis (Interpretationen sind zulässig), möglicherweise auch der Sinneswandel der CDU in dem Beschlussverfahren. Das Potential der Großparteien sollte sich Gedanken machen, wie man den zwischen März (Haushalt) und Juli (Finanzbericht) prognostizierten Einbruch der Gewerbesteuer in Höhe von ca. minus 5 Mio. € für 2011 wettmachen kann.
Dipl.-Ing. Hans Hermanns
Fraktionsvorsitzender FDP
Katrin Stephan
14. August 2011 von 6:33 am (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Im Rahmen eines Projektes zur ökologischen und sozialen Verbesserung wurde 2000 der Katzenbusch mit Steuergeldern als Parkanlage umgestaltet. Es sollte sowohl die Aufenthaltsqualität als auch die ökologische Qualität des stark frequentierten Naherholungsgebietes für die Bevölkerung der Stadt verbessert werden.
Diese sinnvollen Projekte, die die Wohnqualität in Herten verbessert haben, werden jetzt durch die jüngsten Planungen eines Kletterparks mit 10 Baumhaushotels zunichte gemacht.
Der ohnehin kleine Erholungspark soll zur Hälfte für touristische Zwecke benutzt werden.
Dies ist nicht im Sinne der Bevölkerung von Herten. Der Katzenbusch ist in seiner jetzigen natürlichen Form ein optimaler Erholungsort. Viele nutzen ihn für Spaziergänge oder zum Joggen. Damit ist dieser Buchenwald besonders am Wochenende bereits stark frequentiert. Eine Verkleinerung der ohnehin begrenzten Fläche ist nicht akzeptabel.
Es führt außerdem zu einer weiteren Belästigung der Anwohner durch anfahrende PKWs und Busse mit Touristen von außerhalb.
Wir wollen nicht die Natur in Tüten, sondern den Erhalt der Natur im Katzenbusch in seiner jetzigen Form. Die Jugend sollte lernen, die Natur mit seinen Pflanzen und Tieren in seiner Natürlichkeit schätzen zu lernen und nicht nur durch waghalsige Klettertouren dafür interessiert werden.
Wir brauchen keine hässlichen Baumhotels, die die Bäume zerstören und bei Kosten von über 40 Euro pro Übernachtung von den meisten Jugendlichen ohnehin nicht genutzt werden.
Auch aus gesundheitlicher Sicht halte ich den Katzenbusch in seiner jetzigen Form, in dem mal ohne weite Anfahrtswege am Wochenende einen kleinen Spaziergang oder eine Joggingrunde machen kann für unverzichtbar.
Es gibt große Flächen in den ehemaligen Zechengeländen, die man für touristische Zwecke weiter ausbauen kann um Herten in dieser Hinsicht interessanter zu gestalten.
Eine Zerstörung des Katzenbusch wäre da nur kontraproduktiv.
Für eine Erhaltung dieses wertvollen Naturparks werde ich mich einsetzen und in meiner Praxis Unterschriftenlisten auslegen.
Dr. med. Katrin Stephan
Dennis H.
14. August 2011 von 4:41 pm (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Zitat: “Die Jugend sollte lernen, die Natur mit seinen Pflanzen und Tieren in seiner Natürlichkeit schätzen zu lernen und nicht nur durch waghalsige Klettertouren dafür interessiert werden.”
Ich habe ja bereits schon einiges geschrieben. Ich halte Kletterparks grundsätzlich für “sehr” sinnvoll. Auch gern zwischen Bäumen und Tieren. Nur sollte es dafür auch ausreichend Areal geben. Nicht wie im Katzenbusch wo ohnehin alles schon sehr knapp bemessen ist.
Die Kinder und Jugend heutzutage zu motivieren, sich zu bewegen, um die Motorik zu trainieren halte ich in unseren Tagen für unabdingbar. In welcher Form auch immer. Da sind, ich zitiere: “.. waghalsige Klettertouren” schon wirklich förderlich und alles andere als bloß Attraktion. Fehlende Teamfähigkeit, Konzentration, Motorik und Ausdauer können in einem solchen Rahmen hervorragend geschult werden.
Ich wiederhole mich gern. “Ewald ist das Zielgelände für dieses Projekt welches ich gern begrüße. Nicht der Katzenbusch. “
Dennis H.
10. August 2011 von 4:00 pm (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Zitat:”Wir können nach den Pleiten HyBike, (Schrott)-Kunstobjekte Zechen im Schlosspark, u.v.m. der unsinnigen Zerstörung unserer Ökologie und Verschwendung von knappen Steuergeldern nicht tatenlos zusehen.”
Immer langsam.
Als ich Anfangs von dem Vorhaben dieses Kletterparks gehört habe, dachte ich mir…. Wow es tut sich wieder was in Herten. Etwas neues? Etwas für Menschen auch von ausserhalb? Geld und Attraktivität für Herten? Das muß was werden. Prima Idee
Nun, als Kletterer hatte ich schon mein Interesse am Katzenbusch, zugegeben. Als Bürger? Auch, aber eingeschränkt.
Mit den Baumhäusern konnte ich mich nämlich nicht anfreunden. Das geht zu weit.
Deshalb kann, sollte und darf dieses “Konzept” nicht aufgehen.
Das Ewaldgelände als Ausweichpunkt für etwaige Vorhaben sehe ich als sehr viel geeigneter. Kletterpark, Kletterhalle ( …und was das für Hallen auf Ewald geben könnte) Wow. Wunderbar. Diese Lösung wäre definitiv denkbar und machbar. Schonmal an ein Ewald-Hotel gedacht? Wenn das drumherum passt? Auch das braucht Zeit, dessen bin ich mir bewusst.
Alles schlecht machen was sich in den letzten Zeit zum positiven gedreht hat darf man an dieser Stelle aber einfach nicht. “Ich verweise auf das Zitat von dieser Seite am Anfang”.
Es gab in der letzten Zeit sehr viele Menschen, die in Herten etwas bewegt haben. Ob Kunst oder Fahrradfreunde. Ob Naturfreunde oder Sportfreunde. Die Kinder nicht zu vergessen (Katzenkönig). Jedem wurde in den letzten 2 Jahren mehr geboten als in den vergangenen Jahren. Das ist toll und muss weitergehen. Tourismusbüro. (ich habe einst darüber gelacht). Aber es kommt an. Langsam ist der Fortschritt. Also Geduld.
Steuerverschwendung?
Nein. Es muss genauso weitergehen. Das sich alle Seiten wie immer nicht einig sind ist doch klar. Logisch. Aber um den Katzenbusch zu verteidigen …muß man manchmal halt eben auch Ausweichpunkte (Ewald) nennen und einen anderen Ort (Ewald) für diese Vorhaben Attraktiver zu machen als den zur Zeit diskutierten.
Der Katzenbusch muß bleiben wie er ist. Wer sich teilweise dort herumtreibt steht auf einem anderen Blatt.
Aber “Er” muß so bleiben wie er ist.
Die Lösung für dieses Vorhaben gibt es schon.
Der Katzenbusch lebt. –>Ewald wiederbeleben ohne die Industriekultur zu zerstören.
Alles nicht einfach.
Joachim Jürgens
10. August 2011 von 8:18 pm (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
@Dennis H.
“Der Katzenbusch muß bleiben wie er ist. Wer sich teilweise dort herumtreibt steht auf einem anderen Blatt.” ….
ganz meiner Meinung. Auf Ewalt tut sich nichts, nach Zechenbaron & Co. verfällt das Gelände. Zum Glück gibt es dort Stratmann & CO..
– wir werden es sehen.
. hier kann man die öffentlichen Planungsunterlagen als PDF herunterladen …klick
Mal Schauen, ob der “Blaue Turm” zum “Blauen Wunder” wird.
Aber Baumhäuser für eine 40,-€ Übernachtung möglicherweise als “Jugendherberge” zu verkaufen, wäre schon dreist
Schaut mal hier bei Pro & Kontra rein, vielleicht gibt es ja noch mehr Ideen, die man verwirklichen könnte.
Dennis H.
11. August 2011 von 4:38 pm (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Die Idee Baumhäuser ist toll. Da gibt es nichts. Preise und die Art und Weise wie es aussehen soll muß man den Leuten überlassen die sich damit auskennen. Was dem Katzenbusch nicht gerecht wird sind die Gesetzestexte und Auflagen des Landes. Denken wir an Feuerwehrzufahrten, Parkplätze, Sanitäre Anlagen, Kommunikationsmöglichkeiten, Strom oder halt eben alles was zusätzlich in unserem Land noch als Auflage für ein solches Vorhaben entstehen muß. Genau das ist was Platz einnimmt und zusätzlich dem Katzenbusch nicht gut tun wird. Deshalb eben ein nein von mir.
Ewald ist wie im erstenBeitrag von mir genannt die Lösung. Alles eine Frage des Aufwandes. Nur aus finanzieller Sicht sich ins gemachte Nest Katzenbusch zu setzen ist falsch.
Ende von meiner Seite
Ralph Bernatz
10. August 2011 von 11:55 am (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Der Katzenbusch diente bisher der Erholung. Das soll und muss auch so bleiben. Hier ist ein in der Umgebung einmaliger schöner Hochwald mit alten Buchenbestand erhalten. Wer daran sägt, der hat nur Profit im Kopf und zerstört die Natur. Dort, wo ein Klettergarten entstanden ist, ist der Waldboden tot! Es ist schon so viel Natur für die Spaßgesellschaft vernichtet worden; soll denn alles für ein paar “Vergnügungssüchtige” geopfert werden?
In Herten sind trotz schwindender Einwohnerzahlen ein und noch ein neues Baugebiet entstanden – wo bleibt der Ausgleich für die Natur?
H. Sadrijaj
8. August 2011 von 6:12 pm (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Der Volkspark Katzenbusch sollte als Naherholungsgebiet erhalten bleiben. Der Volkspark sollte Volkspark bleiben, für alle Hertener Bürger und nicht nur ein paar Menschen aus der Gesellschaft die einem etwas außergewöhnlichen Hobby nachgehen.
Es sind nicht nur Rentner die gegen den geplanten Kletterwald im Katzenbusch wettern. Auch jüngere Mitbürger die den Katzenbusch als Naherholungsgebiet gerne nutzen um den Stress und Lärm des (Berufs-) Alltags zu entfliehen.
Mal eben um die Ecke um sich zu erholen…..spazieren, walken, joggen, relaxen, ohne erst mit dem Auto durch die Gegend zu fahren um ein geeignetes Plätzchen zu finden. Vergessen sollte man allerdings die älteren, nicht mehr so mobilen Mitbürger auch nicht, denn auch sie wollen entspannt spazieren gehen können.
Kletterer, oder die die es werden wollen, gehören zumeist zum mobilen Teil der Gesellschaft. Wenn man außergewöhnliche Freizeitaktivitäten plant fährt man auch gerne mal ein paar Kilometer um abwechslungsreiche Tage zu verbringen.
Warum sollen für solche Aktivitäten stadtnahe Gebiete genutzt werden?
Es gibt rund um Herten bereits etliche solcher Hochseilgärten und Kletterwälder. Warum muss jetzt auch noch Herten auf diesen Zug aufspringen? Was passiert, wenn dieser Boom vorbei ist? Die Kletteranlage wird verrotten und die Baumhausruinen werden weiterhin den restlichen Wald verschandeln.
Und die Tiere, Eichhörnchen, Frösche und Co? Ach ja, die sind dann ja schon lange weg.
Nicht zu vergessen die Anwohner, ja die haben ja sowieso immer was zu meckern. Wieso haben die auch ihr Häuschen an einem Volkspark gekauft? Wegen der Idylle? Ruhe?
An das Gekreische von Mai bis Oktober können die sich doch gewöhnen.
Da ist ja schließlich noch der Winter mit Idylle und Ruhe für den Rest des Jahres. Ach nee, die gibt’s dann auch nicht mehr, weil da wird ja umgebaut. Und Müll ist ja auch kein Problem, es sind ja alles erwachsene Menschen, die da klettern und die Baumhäuser bewohnen, die allesamt ihren Müll selbst entsorgen.
Hat schon mal jemand darüber nachgedacht die alten Gebäude der Zeche Ewald zum Kletterparadies auszubauen, evtl. auch mit einem Außenbereich?
Es hätte sicher einige Vorteile:
1. Würden die Gebäude dann sinnvoll genutzt werden
2. Gibt es sogar bei Regenwetter keine Einbußen was die Besucher betrifft
3. Man könnte die Anlage das ganze Jahr über in Betrieb halten
4. Es werden keineTiere vertrieben
5. Parkplätze sind auch heute schon vorhanden
6. Sowie genügend freie Flächen um noch mehr Ideen zu verwirklichen.
7. Es hätte sicher seinen Reiz in alten Industriegebäuden zu klettern.
Joachim Jürgens
7. August 2011 von 4:39 pm (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Braucht Herten einen Kletterwald und/oder Baumhäuser?
In den Unterlagen der Stadt finden wir, datiert mit Schreiben vom 24.06.11, einen Antrag der GAFÖG, gemeinnützige Arbeitsförderungsgesellschaft Gelsenkirchen, auf Aufstellung eines Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes (“Baumhauspark und Klettergarten im Katzenbusch”)
Gerade mal 20 Tage später wird dieses Vorhaben im Ausschuss für Arbeit, Stadtentwicklung und Umwelt am 14.07.2011 vorgestellt – und in der Abstimmung bei Stimmengleichheit abgelehnt. Bis auf die SPD-Fraktion ohne Stimmen ihrer Sachkundigen Bürger fiel der Vorschlag durch!
Erstaunlich und verdächtig die Geschwindigkeit, mit dem die Verwaltung dieses Projekt noch nicht einmal innerhalb eines Monats angeschoben hat!
Daraufhin verlautet die SPD-Fraktion, dass eine Woche später den Vorschlag mit ihrer absoluten Mehrheit durchpauken wird. “„denn die SPD wird in der Ratssitzung am Mittwoch den Antrag befürworten”, sagt Carsten Locker, SPD-Fraktionsvorsitzender.” So geschehen, sogar die im Ausschuss dagegen votierte CDU besann sich „erwartungsgemäß“ eines „Besseren“.
Weitere Erörterungen sollen folgen. Im Tenor des Klartextes: Wenn die Bürger zu dumm sind, den Nutzen der Investoren zu kapieren, werden wir denen das nochmals erklären. Offenbar sind die Bürger nur kritisch, weil sie die Investoren nicht richtig verstanden haben. Wie im Falle Stuttgart 21 hat sich aber gezeigt, dass kritische Bürger durchaus sachverständig Alternativen entwickeln könnten, so sie in Boot geholt werden.
Eine Lokale Allianz muss mehr sein als eine Ansammlung von PublicRelations- (PR-) Sprüchen der Investoren oder PR-trächtiger Runde Tisch, um ihr geplantes Mengenwachstum zu rechtfertigen. Die Politik sollte helfen, das Wohlbefinden der Menschen vor Ort zu entwickeln und dazu neue Impulse setzen. Im Januar 2011 hat auch der Bundestag eine Enquete-Kommission mit dem Titel “Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der sozialen Marktwirtschaft“ einberufen. Das Thema „liegt in der Luft“.
Immer mehr Menschen betrachten das ständige Mengenwachstum der Wirtschaft mit Sorge. Im Rahmen der Wirtschaft haben Menschen nur noch zwei Funktionen: Sie sollen als möglichst gut ausgebildete, billige Arbeitskräfte dienen und vom verdienten, knapper werdenden Geld möglichst viele Konsumgüter kaufen. Ständiges Produktionswachstum übersteigt die Aufnahmefähigkeit der Menschen, der Märkte und vor allen Dingen der Natur.
Das hektische „durchpeitschen“ des Katzenbuschvorhabens erweckte den Anschein, als ob der Verwaltung und der Bürgermeister in vollem Umfang mit den Zielen der Investoren übereinstimmen. Sowohl der Baurat als auch der Bürgermeister leiten Behörden, die über die Genehmigung von Projekten entscheiden. Beide müssen Fakten-orientiert und neutral auch einmal einem Projekt die Genehmigung verweigern, wenn die gesetzlichen Auflagen, die an das Projekt gestellt werden müssen, aus ökologischen Gründen nicht erfüllt werden. Behördenvertreter dürfen sich nicht dem Verdacht der Kumpanei mit den Investoren aussetzen. Sie müssen die Interessen aller gesellschaftlichen Gruppen ausbalancieren.
Für wirkliche Gemeinsamkeit und Fortschritte im Rahmen einer lokalen, kommunalen Allianz aller gesellschaftlichen Gruppen bedarf es eindeutiger und anerkannter Maßgrößen. Tendenzen zu Ungleichgewichten zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem können mit Hilfe von allgemein zugänglichen Indikatoren, aufgezeichnet werden. Verbesserungen der Situation in unserer Region lassen sich dann objektiv nachprüfen. Indikatoren für die Wirtschaft könnten sein: z.B. die Anzahl der 400 € Jobs, die Zahl der Hartz IV – Empfänger, die Anzahl abgebauter und neu geschaffener Arbeitsplätze u.v.m. Auch soziale Wohlfühl-Faktoren wie z.B. Familiengründungen, Zahl der Geburten, qm-Wohnfläche, Klassenstärken nach Schultypen, die Zahl der Alleinerziehenden, der verfügbaren Kita-Plätze und der Plätze in Seniorenheimen etc. lassen sich auf diese Art herauskristallisieren. Zu den ökologischen Indikatoren zählen neue Gewerbeflächen, Feinstaubmengen, Pkw nach Umweltplaketten, CO2 Ausstoß etc. Alle diese Indikatoren zeigen die Veränderungen im Gefüge der Gesellschaft an. Die Indikatoren sind – im Zeitablauf über Jahre- eine objektive Grundlage, um bei Fehlentwicklungen, wie z.B. „Blauer Turm, HyBike, Kunstobjekte im Schlosspark etc., rechtzeitig gegenzusteuern. – Joachim Jürgens, August 2011
Pan Pavlakoudis
4. August 2011 von 3:00 pm (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Sicherlich sollten wir nicht jedem Projektwunsch nachkommen!Die Dimensionen spielen eine genauso große Rolle, wie die Frage nach der Infrastruktur. Es muss für Herten passen und wenn es nicht der Katzenbusch ist, dann evtl. (nach denselben Kriterien) das an der Autobahn angrenzende Waldgebiet (Ewald und/oder Schloßpark). Nur, wem nützt es, wenn für 2-3 Arbeitsplätze ein riesiges Waldgebiet vergewaltigt wird und etwaige Gewinne nicht in Herten bleiben? Die benötigte Infrastruktur (Parkplätze, Sanitäreinrichtungen, Gastronomie, Zufahrten etc.) wird wahrscheinlich genau soviel Wald zerstören, wie das eigentliche Projekt, abgesehen davon, dass ein solches Vorhaben unwiederbringliche Naturschäden verursacht.
Zur Entscheidung der SPD, das Vorhaben zu unterstützen, ist nur eins zu sagen: Nicht die Mitglieder der SPD Ortsvereine haben den Kurs ihrer Partei beschlossen. Vielmehr einzelne SPD-Ratsmitglieder im stillen Kämmerlein, die sich demnächst zu verantworten haben. Partei-Demokratie sieht anders aus!
Es hilft doch nicht, polemisch zu sein!Ich bin nicht grundsätzlich gegen dieses Vorhaben, ich finde es gar nicht schlecht, habe mich jedoch in Oberhausen, Duisburg und Dortmund umgesehen. Keiner dieser Standorte ist mit dem Katzenbusch vergleichbar. Diskutieren wir demnächst über Paddelboote im Schloßpark?? Keine Frage, es wäre wünschenswert, den Wirtschaftsraum Herten zu beleben. In Oberhausen, Duisburg und Dortmund aber wurde überhaupt kein örtliches Geschäft belebt. Die Leute kommen für 2 Stunden und gehen wieder. Nichts spricht dafür, dass es in Herten anders sein würde.
Der Katzenbusch kann nur Tabu sein. Uber die Bezirke Ewaldsee, südlicher Schloßpark (an der Gelsenkirchner Str.) oder südlich des Geländes Zeche Ewald kann man durchaus sprechen, denke ich! Ich befürchte nur, ob Katzenbusch oder woanders, dass es Herten keinen Nutzen bringen wird und die Anwohner um den Katzenbusch herum problematisieren wird.
Wookiee
2. August 2011 von 6:27 pm (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
Meiner Meinung nach braucht Herten keinen Kletterpark!!!
Ich nutze den Katzenbusch schon seit Jahren mehrmals in der Woche zum Joggen und Walken. Es ist einfach wunderbar direkt vor der Haustür so ein tolles Erholungsgebiet zu haben. Nach der Arbeit ist es ein Vergnügen dort einfach abschalten zu können! Außerdem ist es erstaunlich wie viele Tiere in den letzten Jahren wieder zum Vorschein gekommen sind! Bei der Vorstellung, dass dort nun ein Kletterpark mit Hütten entstehen soll, wird mir ganz übel!
Und jetzt mal ehrlich, braucht Herten so etwas? In unserer direkten Umgebung gibt es bereits ein großes Angebot an diesen Kletterparks wie z. B. in Dortmund, Oberhausen oder Duisburg! Wer will, kann dort überall in ca. 30 Minuten vor Ort sein! Warum sollte man also für so einen vorübergehenden Trend unsere Natur opfern?
Außerdem bezweifel ich ernsthaft, dass diese Einrichtung auf Dauer profitabel betrieben werden kann. Wenn die Neugierde an dem Kletterpark erst einmal befriedigt ist, werden die Besucherzahlen sinken.
Ich hoffe, dass unser Katzenbusch so erhalten bleibt, wie er ist!!!
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15. Juli 2012 von 5:14 pm (UTC 0) Link zu diesem Kommentar
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